Wappen der Ortsgemeinde


Wappenbeschreibung


Das Wappen zeigt in Rot die heilige Maria in blauem Mantel und mit goldener Krone, das Christuskind auf dem rechten Arm haltend, beide mit silbernem Nimbus, auf goldener Mondsichel stehend, von goldenem Strahlenkranz umflossen.
Das Gemeindewappen von Kruft mit dem Madonnenbildnis entstammt einem Schöffensiegel, das nach dem Staatsarchiv von Rheinland-Pfalz bis 1562 nachweisbar ist. Wenn auch historisch nicht bewiesen, mag die Tatsache, dass ja das Kloster Maria Laach – die mittelalterliche Bezeichnung lautete „Sancta Maria lacum“ („Heilige Maria am See“) – hieß, auch dazu veranlasst haben mag, dem Schöffensiegel des damals wichtigsten Besitztums des Klosters das Bildnis der Gottesmutter zu geben. Kruft hat unter 41 Äbten von Maria Laach bis 1802 dem Kloster als Besitztum angehört. Laach tauschte 1615 den Breidelswald gegen 400 Morgen Ackerland bei Kruft ein; diese befinden sich heute noch im Besitztum der Breidelsmärkerschaft. Das Gemeindewappen mit dem Madonnabildnis ist aber auch die Überlieferung einer tiefen Frömmigkeit der Pellenzbevölkerung im katholischen Glauben. Das Christentum hat hier schon früh Raum gewonnen und war durch lange Jahunderte von unerschüttlichem Bestand. So hat diese Überlieferung einen ernsten und stets von neuem mahnenden Klang. Am 24. April 1950 erteilte der Ministerpräsident Dr. Altmeier der Ortsgemeinde Kruft die Genehmigung zur Führung eines eigenen Wappens. Entsprechend der farblichen Ausarbeitung durch einen Heraldiker wurde in der Genehmigungsurkunde das Wappen wie folgt beschrieben: Das von Wilhelm Ewald 1931 erbrachte Wappen aus dem Jahre 1605 zeigt in rot die heilige Maria in blauem Mantel mit goldener Krone, das Christuskind auf dem rechten Arm haltend, beide mit silbernem Nimbus, auf goldener Mondsichel stehend, von goldenem Strahlenkranz umflossen. Damit zählt Kruft zu den ganz wenigen Gemeinden, die in ihrem Wappen das Bildnis der Muttergottes Maria zu führen berechtigt sind.
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