Bereits alle Haushalte für 2024 genehmigt


Obwohl die Verbandsgemeindeverwaltung die für den Finanzausgleich maßgeblichen Daten erst Mitte November 2023 erhalten hatte, konnte man die Haushalte mit vereinten Kräften fristgerecht aufstellen und für alle Ortsgemeinden und die Verbandsgemeinde verabschieden. Noch vor Weihnachten ging die Haushaltsgenehmigung für die Haushaltssatzung und den Haushaltsplan 2024 der VG Pellenz durch die Kommunalaufsicht des Landkreises Mayen-Koblenz ein. Die positiven Bescheide für die Haushalte der Ortsgemeinden folgten in den folgenden zwei Wochen.

Gelungen ist dies durch den von Beginn an engen Austausch mit der Kreisverwaltung, der guten Kommunikation mit den Ortsgemeinden sowie dem Einsatz der VG-Mitarbeitenden in den einzelnen Fachbereichen. „Die gute Zusammenarbeit mit den Kolleginnen der Kommunalaufsicht, die uns bei allen Hürden Wege und Alternativen aufgezeigt haben und die umsichtige Arbeit in den Ortsgemeinden haben uns sehr geholfen. Aufgrund der schwierigen Situation war die Aufstellung der Haushalte im Oktober und November nur möglich aufgrund der hervorragenden Teamarbeit innerhalb des Fachbereichs Finanzen“, hebt Kämmerin Martina Drubel die Zusammenarbeit aller Beteiligten hervor.

„Der vom Land kompromisslos geforderte Finanzausgleich konnte insbesondere durch Einsparungen in den Haushalten der Verbandsgemeinde und der Ortsgemeinden sowie aufgrund der positiven Entwicklung der Wirtschaftslage in der VG Pellenz erreicht werden. Sowohl in der Verbandsgemeinde als auch in den Ortsgemeinden wurde akribisch nach Einsparpotenzialen gesucht und in den Haushaltsplänen umgesetzt“, erklärt Bürgermeister Sebastian Busch.

„Erfreulich ist, dass dadurch eine Erhöhung der Umlage, die die Ortsgemeinden und damit auch die Bürgerinnen und Bürger extrem belastet hätte, trotz geplanter Tarifsteigerungen vermieden werden konnte. Das Landesfinanzausgleichsgesetz und die geforderte Strenge bei der Auslegung der Haushaltsdisziplin, unabhängig von allgemeinen Entwicklungen, haben das Aufstellen der Haushaltsentwürfe nicht gerade vereinfacht. Umso mehr freut es mich, dass wir aufgrund der gestiegenen Zuweisungen aus dem kommunalen Finanzausgleich sowie der geplanten Einsparungen in Teilbereichen des Haushaltes die Verbandsgemeindeumlage in 2024 auf 34,40 % senken konnten. Eine Prognose für die kommenden Jahre abzugeben, ist kaum möglich. Dies ist sehr stark von der wirtschaftlichen Entwicklung und den damit verbundenen Steuereinnahmen abhängig. Hinzu kommen die Tarifsteigerungen, die grundsätzlich zu begrüßen sind. Aber auch diese werden wir in der Haushaltsplanung spüren. Zudem sehen wir viel Anpassungsbedarf an geänderte Bedingungen, sei es in der Umwelt, der Digitalisierung oder der Gesellschaft, denen wir gerecht werden müssen und auch wollen“, so der Bürgermeister.

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