Brandschutzerziehung

Was ist Brandschutzerziehung und warum wird sie durchgeführt?

Brandschutzerziehung ist eine Maßnhame des Vorbeugenden Brandschutzes und soll dazu beitragen Brände zu verhinder.

Jährlich kommt es in Rheinland-Pfalz zu etwa 17.000 Brandeinsätzen, zu denen die Feuerwehr gerufen wird.  Dabei kommen jedes Jahr über einhundert Menschen ums Leben, wovon etwa jedes zehnte Kind zu beklagen ist. Solche Zahlen sind erschreckend und machen deutlich, wie wichtig die Brandschutzerziehung ist und das man nicht früh genug in Kindergärten und Schulen damit beginnen kann, über die Gefahren und das Verhalten im Brandfall aufzuklären.

Viele Kinder erkennen nicht die Gefahr, die im Feuer steckt und folgen der Neugier und Ihrem Entdeckerdrang. Oft mit verherenden Folgen. Daher ist es umso wichtiger, dass die Kinder Brandgefahren und Ursache lernen einzuschätzen.

Bei einem außerkontrolle geratenen Brand reagieren viele Menschen oft hilflos und panisch und bringen sich so unterumständen noch mehr in Gefahr. Durch die Arbeit der Brandschutzerzieher der Freiwilligen Feuerwehr Pellenz, welche seit vielen Jahren sehr erfolgreich umgesetzt wird, lernen die Kinder den Umgang mit Feuer und wie sie sich angemessen in eine Gefahrensituation verhalten.


Wie sieht die Brandschutzerziehung aus?

Regelmäßig gehen die Brandschutzerzieher der Freiwilligen Feuerwehr Pellenz in die Kindergärten und Grundschulen der Pellenz und schulen die Kinder und Jugendlichen, aber auch die Betreuer.

Die Kinder sollen den Umgang spielerisch erlernen. Das heißt nicht, dass mit Feuer gespielt wird, sondern das anhand von Playmobilfeuerwehrfahrzeugen, Brandschutzerziehungskoffer, Comics oder auch dem Rauchdemohaus, die Kinder den Umgang und das Verhalten leichter und verständlicher erklärt und vermittelt bekommen.

  

Die Brandschutzerziehung baut sich wie folgt auf:

1. Grundbausteine (Elementarstufe - Kindergärten und 1/2. Schuljahr)

2. Erweiterungsbausteine (Primärstufe - 3./4. Schuljahr)

3. Erweiterungsbausteine (Sekundarstufe I - 7./8. Schuljar)

4. Räumungsübungen (gilt für alle Bereiche)

5. Brandschutzwoche (gilt für alle Bereiche)


Durch diesen Aufbau werden die Kinder und Jugendlichen kontinuirlich geschult, sodass das Wissen nicht verloren geht, sonder immer wieder erneuert und aufgefrischt wird.

Um zu Prüfen ob das vermittelte Wissen verinnerlicht wurde, werden die Kinder einem kleinen Test unterzogen, in dem sie das Erlente wieder geben müssen. Zum Schluss erhält jedes Kind eine Brandschutz-Urkunde oder ein Feuerwehrdiplom. Diese zeigt den Kinder, dass sie nicht nur den Test gut geschrieben, sondern auch was wichtiges gelernt haben.


Bilanz/Erfolg

Die Erfahrung dieses Konzeptes sind sehr gut und nachhaltig. So konnten bereits alleine in den letzten 5 Jahren über 6.000 Kinder und Jugendliche geschult und vorbereitet werden. Viele Eltern und Erzieher der Kindergärten und Schulen berichten, dass die Schulungen lange nachwirken. So stellen Beispielsweise die Kinder an Weihnachten, neben den angezündeten Adventskranz, immer ein Glas Wasser, um im Ernstfall einzugreifen und das Feuer schnell zu löschen. Diese Ergebnisse resultieren aus der Brandschutzerziehung und zeigen, dass die Kinder mit Spass an der Sache lernen.

Zukünftig werden die Brandschutzerzieher von dem neuen Feuerwehrinformationsfahrzeug (FiF) oder auch Brandschutzmobil genannt, unterstützt. Mit diesen können Sie direkt in die Kitas und Grundschulen fahren und am Fahrzeug viele wichtige Dinge erklären.

So können in Zukunft viele kritische Situationen im Vorfeld behoben  und Menschenleben gerettet werden. Daher werden die Brandschutzerzieher  auch in Zukunft die Kindergärten und Schulen besuchen und ihre Arbeit fortsetzen, um Ihr Leben ein wenig sicherer zumachen.

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