Staatssekretär Clemens Hoch: Landesmittel ermöglichen zukunftsfähigen Ausbau der Freiwilligen Feuerwehren in Kruft und Plaidt


Der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Clemens Hoch, hat in Plaidt (Kreis Mayen-Koblenz) zwei Förderbescheide in Höhe von je 30.000 Euro an den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Pellenz, Klaus Bell, übergeben. Die Fördermittel entstammen dem Landesprogramm „Kommunale Bau- und Beschaffungsmaßnahmen der Feuerwehren“. Damit wird in Kruft und Plaidt die Anschaffung zweier Mehrzwecktransportfahrzeuge mit Ladehilfen für die Freiwilligen Feuerwehren ermöglicht.

„Die Feuerwehr ist ein essenzieller Bestandteil der inneren Sicherheit in Rheinland-Pfalz. Es ist uns als Landesregierung ein wichtiges Anliegen, ihre Arbeit zu unterstützen. Besonders im ländlichen Raum nehmen die ehrenamtlichen Einsatzkräfte wie die Freiwilligen Feuerwehren in Kruft und Plaidt eine wesentliche Rolle in der Gefahrenabwehr ein. Es freut mich, dass nun auch sie von der Landesförderung profitieren können“, so Staatssekretär Clemens Hoch.

Bürgermeister Klaus Bell dankte der Landesregierung für die Förderung der beiden Beschaffungen. „Die Verbandgemeinde fördert seit jeher das ehrenamtliche Engagement sehr und es ist mir auch ganz persönlich ein wichtiges Anliegen, dass die Kameradinnen und Kameraden unserer Feuerwehr bestmöglich ausgestattet sind. Moderne Ausrüstung bedeutet nicht nur optimale Hilfeleistungsmöglichkeiten, sondern auch Schutz von Leib und Leben im Einsatzgeschehen. Mit der Landesförderung haben wir eine weitere zukunftsweisende Investition in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in der Pellenz leisten können.“

„Wir merken tagtäglich und besonders in der Corona-Pandemie, wie wichtig der Einsatz ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer für unser gesellschaftliches Zusammenleben ist. Von diesen freiwilligen Hilfsleistungen profitieren im Ernstfall alle Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz. Durch die Förderzusage ermöglicht die Landesregierung den vielen engagierten Freiwilligen die bestmögliche Ausstattung und unterstützt damit ihre Arbeit“, betonte der Chef der Staatskanzlei.

Die finanziellen Mittel entstammen der Förderrunde 2020 für kommunale Bau- und Beschaffungsmaßnahmen der Feuerwehren und haben ein Gesamtvolumen in Höhe von 18,7 Millionen Euro. Damit möchte die Landesregierung die Feuerwehren nachhaltig stärken und weiterhin zukunftsfähig aufstellen. In der aktuellen Förderrunde werden 30 Neu-, Um- und Erweiterungsbaumaßnahmen an Feuerwehrhäusern sowie 141 Beschaffungen von Feuerwehreinsatzfahrzeugen landesweit gefördert.