Pellenzhalle in Nickenich bekommt einen besonderen Hingucker


Die fünf aufstrebenden Stelen aus metallenen Halbrohren bilden eine Gruppe und stehen damit symbolisch für die Menschen, die in der Pellenzhalle zusammenkommen, die Energie des Vulkanismus und des Ortes. Denn die Halle ist weit mehr als eine Sportstätte: Sie ist ein wichtiger Treffpunkt für das gesellschaftliche, kulturelle und sportliche Leben in Nickenich. So sieht es auch Ortsbürgermeister Detlev Leersch: „Die Pellenzhalle ist ein wichtiger Ort für das gemeinschaftliche Leben in Nickenich. Mit dem ‚Pellenz-Schlot‘ erhält sie nun auch vor ihrem Eingang ein Kunstwerk, das die Besonderheiten unserer Region und die Gemeinschaft unseres Ortes miteinander verbindet.“

 

Bereits im Januar 2026 hatten mehrere Künstlerinnen und Künstler ihre Entwürfe für die geplante Kunst am Bau vorgestellt. Überzeugt hat schließlich der Vorschlag von Regina Kochs. Die Kölner Künstlerin nimmt darin die besondere Energie auf, die sowohl im Vulkanismus der Region, der Pellenzhalle als auch im gemeinschaftlichen Leben von Nickenich steckt.

Auch farblich erinnert der „Pellenz-Schlot“ an seine vulkanischen Wurzeln. Im Inneren dominieren kräftige Rot- und Orangetöne, während die nach außen gerichteten Flächen dunkel gehalten sind. Besonders bei Dunkelheit kommt die Wirkung des Kunstwerks zur Geltung: Dann wird der Innenraum der Skulptur beleuchtet und erinnert an das glühende Innere eines aktiven Vulkanschlots.

Das Kunstwerk ist Bestandteil der Gesamtteilsanierungsmaßnahme und wird im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gefördert.

Dass das Kunstwerk gerade jetzt seinen Platz gefunden hat, ist kein Zufall: Die Teilsanierung der Pellenzhalle, die im Oktober 2025 begonnen hatte, befindet sich inzwischen auf der Zielgeraden. In den vergangenen Monaten wurde die Halle umfassend modernisiert und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Zu den Arbeiten gehörten unter anderem die Sanierung der Umkleide- und Duschbereiche sowie die Erneuerung der sanitären Anlagen. Auch die Brandschutzanlagen, die Sanitärinstallation und die Warmwasserbereitung wurden erneuert. Zwei neue Lüftungsanlagen wurden eingebaut. Zudem wurde die Elektroinstallation instandgesetzt und ergänzt.

 

Wenn die letzten Arbeiten abgeschlossen sind, präsentiert sich die Pellenzhalle nicht nur technisch und funktional modernisiert. Mit dem neuen Kunstwerk vor dem Spiegelsaal erhält sie zugleich einen besonderen Blickfang, der die Geschichte und die Gemeinschaft Nickenichs miteinander verbindet.

Bei der Montage des Kunstwerks packte auch Ortsbürgermeister Detlev Leersch mit an. Mit dem „Pellenz-Schlot“ bekommt die umfassende Sanierung nun auch nach außen hin ein sichtbares Gesicht. Die Skulptur steht nun direkt vor dem Spiegelsaal und empfängt Besucherinnen und Besucher künftig bereits vor dem Betreten der Halle. Doch vor der Wiedereröffnung der Halle stehen in den kommenden Wochen noch letzte Arbeiten an

 

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