VG Pellenz startet Kommunale Wärmeplanung für eine zukunftssichere Energieversorgung


Wie kann die VG Pellenz künftig mit klimaschonender Wärme versorgt werden? Das soll die kommunale Wärmeplanung herausfinden. Sie dient der Verwaltung als wichtiges Planungsinstrument für die Wärmewende und wird den Menschen in der Pellenz und anderen lokalen Akteuren dabei helfen, eine Entscheidung für eine neue Heizungsanlage zu treffen.

Die Verbandsgemeindeverwaltung hat die wärmelokal GmbH jetzt mit der Erstellung der Kommunalen Wärmeplanung beauftragt. Erarbeitet wird ein verlässlicher Fahrplan, wie die Wärmeversorgung vor Ort langfristig erneuerbar, bezahlbar und sicher organisiert werden kann – im Einklang mit dem Ziel der Klimaneutralität sowie den gesetzlichen Vorgaben, die vorsehen, dass ab 2045 nur noch mit erneuerbaren Energien geheizt werden darf.

Die Planung erfolgt technologieoffen: Geprüft werden alle erneuerbaren Wärmequellen, die bereits in der Verbandsgemeinde verfügbar sind oder in den nächsten Jahren erschlossen werden könnten – darunter Holz, Erdwärme, Solarthermie und industrielle Abwärme. Auch Sanierungspotenziale und die Zukunft der Leitungsnetze werden im Planungsprozess betrachtet und bewertet.

Die Wärmewende wird nur gemeinsam gelingen. Neben der Verwaltung werden daher auch viele weitere Akteure an der Wärmeplanung beteiligt. Dazu gehören neben der Bürgerschaft zum Beispiel Unternehmen, die nutzbare Abwärme produzieren, Einrichtungen mit hohen Wärmeverbräuchen, Schornsteinfeger und Handwerksbetriebe.

„Ich bin froh, dass wir in der VG Pellenz die Kommunale Wärmeplanung nun auf den Weg gebracht haben“, sagt Bürgermeister Sebastian Busch. „Wir werden damit erstmalig systematisch erfassen, wie wir heizen, wo gegebenenfalls Heizenergie eingespart werden kann und wo klimafreundliche Potenziale gehoben werden können. So können wir den Bürgern Planungssicherheit geben. Denn auf Basis dieser Daten können wir in Zukunft planen und den Pellenzern Angebote machen, wie die zukünftige Wärmeversorgung in unserer Verbandsgemeinde aussehen könnte.“

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